44. Sierra Leone 🇸🇱

After a relaxed start to the day, we headed to the Sierra Leone border and crossed into the country with no fuss within around 30 minutes. We drove straight towards the capital, Freetown, and found a lovely guesthouse where Teo and Jennifer welcomed us warmly. The view from the terrace out over the ocean was just what we’d been looking for and we settled in immediately. Here we also met AJ, a super friendly Peace Corp guy from the US and also Chris, who was cycling around the continent on his bike. Thankyou all for the great conversations you shared with us and we hope you’re all doing well, wherever you may be now!

We’d heard that there might be some issues accessing cash in Sierra Leone as the maximum amount of local Leones we could withdraw from any ATM was only 800 which equates to roughly €32. Any DKB customer will know that the minimum withdrawal amount is €50 so we set about finding out how to get our hands on some Leones or US dollars. In the end Marian sent himself some money on Western Union but the processing took 3 business days meaning we had a bit of time to kill in Freetown. We visited the National and Peace Museums and also set about organising visas for Liberia and Ivory Coast. We also visited the nearby Mamba Village waterfall and Tokeh beach, which were day trips out of the city.

Nach einem entspannten Start in den Tag machten wir uns auf den Weg zur Grenze von Sierra Leone und erledigten den Grenzübertritt innerhalb von etwa 30 Minuten ohne Probleme. Wir fuhren direkt in die Hauptstadt Freetown und fanden ein schönes Gästehaus, wo Teo und Jennifer uns herzlich willkommen hießen. Der Blick von der Terrasse auf den Ozean war genau das, was wir uns gewünscht hatten, und wir richteten uns sofort ein. Hier lernten wir auch AJ kennen, einen super freundlichen Peace-Corp-Mitarbeiter aus den USA, und Chris, der mit seinem Fahrrad den Kontinent bereist. Wir danken euch allen für die tollen Gespräche, die ihr mit uns geführt habt, und hoffen, dass es euch allen gut geht, wo auch immer ihr jetzt sein mögt!

Wir hatten gehört, dass es in Sierra Leone Probleme bei der Beschaffung von Bargeld geben könnte, denn der Höchstbetrag, den wir an einem Geldautomaten abheben konnten, betrug nur 800 Leones, was etwa 32 € entspricht. Jeder DKB-Kunde weiß, dass der Mindestabhebungsbetrag 50 € beträgt, also rätselten wir, wie wir an ein paar Leones oder US-Dollars kommen könnten. Schließlich schickte Marian sich selbst etwas Geld über Western Union, aber die Bearbeitung dauerte 3 Werktage, so dass wir in Freetown etwas Zeit totschlagen mussten. Wir besuchten das Nationalmuseum und das Friedensmuseum und kümmerten uns auch um die Visa für Liberia und die Elfenbeinküste. Wir besuchten auch den nahegelegenen Wasserfall in Mamba Village und den Strand von Tokeh. Beide sind gut als Tagesausflug von Freetown aus zu erreichen.

After the money had arrived and our visas had been sorted, we headed out of the bustling city into the nature we’d been looking forward to. Our first stop on the way to Gola Rainforest National Park was Sierra Leone‘s second largest city, Bo, where the National Park Office is located. We presented ourselves and were surprised with the lovely offer of a chaperone into the Park. Our guide drove ahead of us on his motorbike and showed us the way through the bush and numerous villages into the rainforest where we could stay for the duration of our visit. We were warmly welcomed at our accommodation and chatted with the team to organise a plan for the next two days. We decided on first doing a morning hike meaning we had to be up and ready to go at 6am (in the pouring rain) to head to a viewpoint where we spotted a few monkeys swinging through the trees in front of us. Later that afternoon we did another short hike to an area where the national bird of Sierra Leone, the Picathartes bird, nest can be seen built on smooth vertical rock surfaces.

It was clear that this Park was being well run with a clear organisational structure made up of competent, dedicated employees. We had a great time here and are convinced that the are doing a great job of nature conservation: a real highlight!

Nachdem das Geld eingetroffen und unsere Visa geregelt waren, machten wir uns auf den Weg aus der geschäftigen Stadt hinaus in die Natur, auf die wir uns gefreut hatten. Unser erster Halt auf dem Weg zum Gola Rainforest National Park war die zweitgrößte Stadt Sierra Leones, Bo, wo sich das Büro des Nationalparks befindet. Wir stellten uns vor und freundlicherweise bot uns ein Mitarbeiter an uns den Weg in den Nationalpark zu zeigen. Unser Führer fuhr mit seinem Motorrad vor uns und zeigte uns den Weg durch den Busch und zahlreiche Dörfer in den Regenwald, wo wir für die nächsten Nächte bleiben würden. In unserer Unterkunft wurden wir herzlich empfangen und unterhielten uns mit dem Team, um einen Plan für die nächsten zwei Tage zu erstellen. Wir entschieden uns zunächst für eine Morgenwanderung, was bedeutete, dass wir um 6 Uhr morgens (bei strömendem Regen) aufstehen mussten, um zu einem Aussichtspunkt zu gelangen, wo wir einige Affen sahen, die sich vor uns durch die Bäume schwangen. Später am Nachmittag unternahmen wir eine weitere kurze Wanderung zu einem Gebiet, in dem der Nationalvogel von Sierra Leone, der Picathartes, seine Nester auf glatten, vertikalen Felsen baut.

Es war klar, dass dieser Park gut geführt wird und eine klare Organisationsstruktur mit kompetenten, engagierten Mitarbeitern hat. Wir hatten eine tolle Zeit hier und sind überzeugt, dass hier eine großartige Naturschutzarbeit geleistet wird: ein echtes Highlight!

We had one more spot on our list that we wanted to visit in Sierra Leone: Tiwai Island. After a tough drive there via overgrown roads and potholed paths, we finally made it to Kambama village where we could park our car whilst we stayed on the island for one night. A short boat trip took us over to the island where we were shown our accommodation and told a little more about the place. Although it is only 12 sq kilometres, it is home to the Pygmy hippopotamus and 11 species of primates. We could almost constantly hear monkeys flying about overheads. The lovely staff organised a rice and sauce dinner for us and after that we went into the jungle for a night hike, which is a completely different experience to a daytime hike as you really hear the trees come alive at night. The sound was electrifying and it was a very sensory experience in there in the dark.

We got back late from the night hike so the next morning only Marian went on the morning hike. After that and a hearty breakfast we had planned to take the boat back to Kambamba to the car. All started off well after embarking the boat, however after about 5 minutes the engine started slowly dying and the „captain“ eventually told us that he’d run out of fuel….. The engine cut out completely….in the middle of a huge, gushing river…… with a child on board….. and not one life jacket or paddle in sight. Everybody was nervous but trying not to show it and we started slowly drifting downstream with the current and hoping and praying that we could at least reach one of the riverbanks and climb out of the boat. Thanks to some miracle we eventually were able to grab some branches of an overhanging tree and pull ourselves to the riverside. From there we had to fight through thick jungle to get back to the car. A happy end to an absolute mess of a situation which could have been A LOT worse.

Wir hatten noch einen weiteren Ort auf unserer Liste, den wir in Sierra Leone besuchen wollten: Tiwai Island. Nach einer anstrengenden Fahrt über zugewachsene Straßen und Schlaglochpisten erreichten wir schließlich das Dorf Kambama, wo wir unser Auto abstellen konnten, während wir eine Nacht auf der Insel blieben. Eine kurze Bootsfahrt brachte uns zur Insel, wo uns unsere Unterkunft gezeigt wurde und wir etwas mehr über den Ort erfuhren. Obwohl die Insel nur 12 Quadratkilometer groß ist, leben hier das Zwergflusspferd und 11 Primatenarten. Wir konnten fast ständig Affen hören, die über uns hinwegflogen. Die netten Mitarbeiter organisierten für uns ein Abendessen mit Reis und Soße, und danach machten wir eine Nachtwanderung in den Dschungel, die ein völlig anderes Erlebnis als eine Wanderung am Tag ist, da man die Bäume nachts wirklich lebendig werden hört. Die Geräusche waren elektrisierend und es war eine sehr sinnliche Erfahrung in der Dunkelheit.

Wir kamen spät von der Nachtwanderung zurück, so dass am nächsten Morgen nur Marian auf die Morgenwanderung ging. Nach der Wanderung und einem ausgiebigen Frühstück wollten wir mit dem Boot zurück nach Kambamba zum Auto fahren. Nach dem Betreten des Bootes fing alles gut an, aber nach etwa 5 Minuten begann der Motor zu stottern und der “Kapitän” sagte uns schließlich, dass ihm der Treibstoff ausgegangen sei. Der Motor fiel mitten in einem riesigen, reißenden Fluss – mit einem Kind an Bord – und keiner einzigen Schwimmweste oder einem Paddel in Sicht, komplett aus. Alle waren nervös, versuchten aber, sich das nicht anmerken zu lassen. Wir begannen langsam mit der Strömung flussabwärts zu treiben, in der Hoffnung und betend, dass wir wenigstens eines der Ufer erreichen und aus dem Boot klettern könnten. Wie durch ein Wunder gelang es uns schließlich, einige Äste eines überhängenden Baumes zu ergreifen und uns an das Flussufer zu ziehen. Von dort aus mussten wir uns durch den dichten Dschungel zum Auto zurückkämpfen. Ein glückliches Ende einer absolut verfahrenen Situation, die viel schlimmer hätte enden können.

So after over a week in Sierra Leone, after spending way more than we expected in this expensive country and surviving some wild, dangerous nature, we were sad to leave but happy to move on to Liberia, which was also set to be an adventure and a half.

Nach über einer Woche in Sierra Leone, nachdem wir in diesem teuren Land viel mehr Geld ausgegeben hatten, als wir erwartet hatten, und nachdem wir eine wilde, gefährliche Natur überlebt hatten, waren wir traurig, abzureisen, aber glücklich, nach Liberia weiterzureisen, das ebenfalls ein großes Abenteuer werden sollte.

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