After a tough goodbye in Mokopane, South Africa, we continued on with the short drive (ca 2,5 hours) to the border with Botswana. We were hoping that this would be a smooth crossing as we’d got used to by now, but it wasn’t to be. We were unlucky and managed to get caught dealing with a horrible, corrupt immigration officer who refused to stamp us out of South Africa (which I’m not even sure is legal). Since Marian’s passport was filling up fast, he applied for and received a replacement from the German embassy in Cape Town. He provided this at the border and explained that the valid tourist visa was inside the old passport (which he obviously also still had in his possession, but was invalidated), but he would now be travelling with the new passport. This immigration guy was having none of it and refused to stamp Marian out of the country in his new passport. Things got a little heated as the guy also refused to stamp me and Sol out, even though we didn’t really have anything to do with the situation. We realised that we couldn’t get anywhere with this man so we drove back into South Africa and found the nearest campsite for the night, hoping that the next morning someone else would be on shift. Luckily the plan worked well and the next morning, the lady officer had zero questions and allowed all three of us to exit the country, with Marian using his new passport as planned.
We drove into Botswana and were immediately a little taken aback at how unfriendly the people here seemed to be (perhaps we were just used to the complete opposite in the rest of Africa so far……). The first night we camped at a completely washed out campsite, it looked like the recent rains had been very heavy. There was however a pool and one family member simply had to take a dip…
Nach einem schweren Abschied in Mokopane, Südafrika, setzten wir unsere kurze Fahrt (ca. 2,5 Stunden) zur Grenze nach Botswana fort. Wir hatten gehofft, dass der Grenzübertritt so reibungslos verlaufen würde, wie wir es mittlerweile gewohnt waren, aber dem war nicht so. Wir hatten Pech und gerieten an einen schrecklichen, korrupten Einwanderungsbeamten, der sich weigerte, uns aus Südafrika ausreisen zu lassen (wobei ich mir nicht einmal sicher bin, ob das legal ist). Da Marians Reisepass schnell voll wurde, beantragte er bei der deutschen Botschaft in Kapstadt einen Ersatzpass und erhielt diesen auch. Er legte diesen an der Grenze vor und erklärte, dass sich das gültige Touristenvisum im alten Reisepass befände (den er natürlich auch noch in seinem Besitz hatte, der aber ungültig war), er nun aber mit dem neuen Reisepass reisen würde. Dieser Einwanderungsbeamte wollte davon nichts wissen und weigerte sich, Marian in seinem neuen Reisepass aus dem Land auszustempeln. Die Situation spitzte sich etwas zu, da der Beamte sich auch weigerte, mir und Sol einen Ausreisestempel zu geben, obwohl wir mit der Situation eigentlich nichts zu tun hatten. Wir merkten, dass wir bei diesem Mann nichts erreichen konnten, also fuhren wir zurück nach Südafrika und suchten uns den nächsten Campingplatz für die Nacht, in der Hoffnung, dass am nächsten Morgen jemand anderes Dienst hätte. Glücklicherweise ging der Plan auf, und am nächsten Morgen stellte die Beamtin keinerlei Fragen und erlaubte uns allen dreien die Ausreise, wobei Marian wie geplant seinen neuen Reisepass benutzte.
Wir fuhren nach Botswana hinein und waren zunächst etwas überrascht, wie unfreundlich die Menschen hier wirkten (vielleicht hatten wir uns bisher im restlichen Afrika einfach an das genaue Gegenteil gewöhnt……). In der ersten Nacht zelteten wir auf einem völlig ausgewaschenen Campingplatz; es sah so aus, als hätte es in letzter Zeit sehr stark geregnet. Es gab jedoch einen Pool, und ein Familienmitglied musste einfach ein Bad darin nehmen…


The next morning after breakfast we headed north towards Maun, which is pretty much the gateway to the Okavango Delta. Here we found a wonderful campsite (possible one of my favourites) and ended up staying there for 3 nights.
Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Norden in Richtung Maun, das sozusagen das Tor zum Okavango-Delta ist. Dort fanden wir einen wunderschönen Campingplatz (vielleicht sogar einer meiner Favoriten) und blieben schließlich drei Nächte lang dort.




On our first full day in Maun we decided to splash out and do a scenic flight over the Delta, which did not disappoint! From the air we saw so many elephant and hippos, it was an incredible way to see the area and really understand the vastness of it all. It was worth every penny!
An unserem ersten ganzen Tag in Maun haben wir uns etwas gegönnt und einen Rundflug über das Delta unternommen – und wir wurden nicht enttäuscht! Aus der Luft sahen wir so viele Elefanten und Flusspferde; es war eine unglaubliche Art, die Gegend zu erkunden und die Weite des Ganzen wirklich zu begreifen. Das war jeden Cent wert!













The next full day we did a boat trip in a traditional Mokoro boat, which is made of a lightweight plastic and powered and steered by a poler at the back, much like the gondola in Venice.
It was a great way to see the Okavango Delta from within and our poler, Michael, was very knowledgeable and calmly steered us through the reeds, grasses and water lilies. It was very relaxing and we enjoyed the stillness of the area and watching the hippos chilling in the water nearby.
Am nächsten ganzen Tag unternahmen wir eine Bootsfahrt in einem traditionellen Mokoro-Boot, das aus leichtem Kunststoff gefertigt ist und von einem Bootsführer am Heck angetrieben und gesteuert wird, ähnlich wie die Gondeln in Venedig.
Es war eine großartige Möglichkeit, das Okavango-Delta aus nächster Nähe zu erleben, und unser Ruderer Michael war sehr sachkundig und steuerte uns ruhig durch Schilf, Gräser und Seerosen. Es war sehr entspannend, und wir genossen die Stille der Gegend und beobachteten die Flusspferde, die sich ganz in der Nähe im Wasser ausruhten.







After seeing so much of the Delta, it was again time to move on northwards and we stopped the next night spontaneously at the Elephant Sands campsite. It was the busiest campsite we’d been to in months, full of tourists from all over the world.
The main highlight here was the huge elephant that came to the waterhole right in front of our tent in the middle of the night! It was massive and he was unbelievably quiet for his size. We only really woke up because we heard him tearing grass and farting now and again. He was probably 5 metres away from our tent, it was a tiny bit scary I must admit.
Nachdem wir so viel vom Delta gesehen hatten, war es wieder an der Zeit, weiter nach Norden zu fahren, und wir machten am nächsten Abend spontan Halt auf dem Campingplatz Elephant Sands. Es war der belebteste Campingplatz, auf dem wir seit Monaten gewesen waren, voller Touristen aus aller Welt.
Das größte Highlight war der riesige Elefant, der mitten in der Nacht direkt vor unserem Zelt an die Wasserstelle kam! Er war gewaltig und für seine Größe unglaublich leise. Wir sind eigentlich nur aufgewacht, weil wir hörten, wie er ab und zu Gras abknabberte und furzte. Er war wahrscheinlich nur 5 Meter von unserem Zelt entfernt – ich muss zugeben, dass es ein kleines bisschen beängstigend war.









But that was just the beginning. Even as we drove on the next day, we passed elephants on the side of the road, as you would pass maybe deer on the road in Europe. And we took a drive through the Chobe National Park Riverfront and we’d never seen so many elephants before, it was absolutely wonderful. We saw young ones, older ones and even a dead one. Elephants playing in the water, scaring away hippos and dusting themselves with sand. This is apparently the best place in Africa to see so many elephants and we savoured every single minute.
Aber das war erst der Anfang. Selbst als wir am nächsten Tag weiterfuhren, kamen uns Elefanten am Straßenrand entgegen, so wie man in Europa vielleicht Rehen auf der Straße begegnet. Und wir machten eine Fahrt durch den Chobe-Nationalpark am Flussufer und hatten noch nie zuvor so viele Elefanten gesehen – es war einfach wunderbar. Wir sahen junge, ältere und sogar einen toten Elefanten. Elefanten, die im Wasser spielten, Flusspferde verscheuchten und sich mit Sand bestäubten. Dies ist offenbar der beste Ort in Afrika, um so viele Elefanten zu sehen, und wir genossen jede einzelne Minute.














Our time in Botswana was relatively short but in terms of nature and animals, by far one of the most impressive. I wasn’t aware that quite so many elephants simply roam free but here we saw first hand that there are simply thousands of them, being well protected and they are clearly thriving. It was truly magical!
Unsere Zeit in Botswana war zwar relativ kurz, aber was die Natur und die Tierwelt angeht, war sie mit Abstand eine der beeindruckendsten. Mir war nicht bewusst, dass so viele Elefanten einfach frei umherstreifen, aber hier konnten wir mit eigenen Augen sehen, dass es Tausende von ihnen gibt, die gut geschützt sind und sich sichtlich prächtig entwickeln. Es war wirklich magisch!



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