47. Liberia 🇱🇷

Liberia ended up seeing more of us than we had intended for a number of reasons! As we arrived into the capital, Monrovia, we went straight to an unusual place to find accommodation: St Teresa‘s Convent. We’d been shocked by the prices of many things in Sierra Leone and had been told that Liberia would be no different. So the convent turned out to be one of the cheapest options for us to stay a what ended up being 5 nights. The Sisters and staff welcomed us warmly and showed us to a cosy room with en-suite bathroom. The convent was also home to an adjoined girls school, which serenaded us every morning with wonderful, soulful renditions of their national anthem.

Liberia hat aus verschiedenen Gründen mehr von uns gesehen, als wir geplant hatten! Als wir in der Hauptstadt Monrovia ankamen, suchten wir uns gleich eine ungewöhnliche Unterkunft: St. Teresa’s Convent. Wir waren von den Preisen vieler Dinge in Sierra Leone schockiert gewesen und man hatte uns gesagt, dass es in Liberia nicht anders sein würde. So erwies sich das Kloster als eine der günstigsten Möglichkeiten für unseren Aufenthalt, der schließlich 5 Nächte dauerte. Die Schwestern und das Personal begrüßten uns herzlich und zeigten uns ein gemütliches Zimmer mit eigenem Bad. Das Kloster beherbergt auch eine angegliederte Mädchenschule, die uns jeden Morgen mit wundervollen, gefühlvollen Darbietungen ihrer Nationalhymne ein Ständchen brachte.

The first day it rained ALL DAY so we barely left the convent, except in the evening to find something to eat for dinner and a supermarket. The next day we set to finding a dentist for Marian, because as some of you may have noticed, he’d lost the veneer on one of his front teeth when eating a hard peanut butter bar in Sierra Leone! He managed to get this fixed in the five days we were in Monrovia, not without driving about the whole city searching for a competent professional or waiting outside closed practices with no idea of knowing when they’d reopen.

Am ersten Tag regnete es den ganzen Tag, so dass wir das Kloster kaum verließen, außer am Abend, um etwas zum Abendessen und einen Supermarkt zu finden. Am nächsten Tag machten wir uns auf die Suche nach einem Zahnarzt für Marian, denn wie einige von Euch vielleicht bemerkt haben, hatte er die Verblendung an einem seiner Vorderzähne verloren, als er in Sierra Leone einen harten Erdnussbutterriegel gegessen hatte! In den fünf Tagen, die wir in Monrovia verbrachten, gelang es ihm, dies reparieren zu lassen, allerdings nicht ohne durch die ganze Stadt zu fahren um einen kompetenten Fachmann zu finden, oder vor geschlossenen Praxen zu warten, ohne zu wissen, wann sie wieder öffnen würden.

On the third day in Monrovia when the weather cleared up, we visited the very interesting, if not disorganised, National Museum. Here we were able to understand a bit more about the history of Liberia and perhaps some reasons why the majority of its people seem to be hungry and struggling to get by each day. This struggle is something that we noticed quickly here: the level of poverty was a tick more extreme than that in any other African country that we had yet visited. We were no longer asked on the streets for money, but for food because of the acute hunger people were experiencing. It started bearing heavy on my heart after a few days.

We also visited a spooky abandoned 5-star luxury hotel, the Ducor Intercontinental Hotel which closed down in 1989 during the civil war there. We strolled around the empty swimming pool, reception hall and bar and also went up to the rooftop where people such as Michael Jackson, Queen Elizabeth and John F. Kennedy had once all been guests. It had been completely and utterly stripped by looters during the war and looked more like a building site than that of a once fully functioning luxury hotel. We were only allowed to take limited photos so I’d highly suggest you Google it for more images and information.

Am dritten Tag in Monrovia, als das Wetter aufklarte, besuchten wir das sehr interessante, wenn auch etwas unorganisierte Nationalmuseum. Hier konnten wir etwas mehr über die Geschichte Liberias erfahren und vielleicht auch etwas darüber, warum die Mehrheit der Menschen in Liberia zu hungern scheint und jeden Tag ums Überleben kämpft. Das haben wir hier schnell gemerkt: Das Ausmaß der Armut war einen Tick extremer als in allen anderen afrikanischen Ländern, die wir bisher besucht haben. Wir wurden nicht mehr um Geld, sondern um Essen angebettelt, weil die Menschen auf der Straße akuten Hunger hatten. Das ging mir nach ein paar Tagen schon sehr zu Herzen.

Wir besuchten auch ein verlassenes 5-Sterne-Hotel, das Ducor Intercontinental Hotel, das 1989 während des dortigen Bürgerkriegs geschlossen wurde. Wir schlenderten durch den leeren Swimmingpool, die Empfangshalle und die Bar und gingen auch auf das Dach, wo Leute wie Michael Jackson, Queen Elizabeth und John F. Kennedy übernachteten. Das Gebäude war während des Krieges von Plünderern völlig ausgeräumt worden und sah eher wie eine Baustelle aus als wie ein einst voll funktionsfähiges Luxushotel. Wir durften nur begrenzte Fotos machen, daher empfehle ich Euch, für weitere Bilder und Informationen zu googeln.

That evening on the way home we bumped into a very interesting gentleman who invited us back to his rooftop to chat and drink some beers. His name was TQ (or Mr Harris) and had an incredible history. Born in Liberia he moved over to the US and lived there for 30 years before returning back to his home country. He was a great discussion partner regarding the social state of (the little we‘d experienced of) Liberia and its inhabitants. We shared many of the same opinions and we also found out that he’d actually (unsuccessfully) run to become president in the 2011 elections. We learnt a lot from Mr Harris about this torn country.

An diesem Abend trafen wir auf dem Heimweg einen sehr interessanten Herrn, der uns auf sein Dach einlud, um zu plaudern und ein paar Bier zu trinken. Sein Name war TQ (oder Mr. Harris) und er hatte eine unglaubliche Geschichte. Er wurde in Liberia geboren, ging in die USA und lebte dort 30 Jahre lang, bevor er in sein Heimatland zurückkehrte. Er war ein großartiger Gesprächspartner in Bezug auf den sozialen Zustand von Liberia und seinen Einwohnern (das Wenige, das wir von ihnen erfahren hatten). Wir teilten viele der gleichen Ansichten und erfuhren auch, dass er bei den Wahlen 2011 für das Amt des Präsidenten kandidiert hatte. Wir erfuhren von Herrn Harris viel über dieses zerrissene Land.

On the day that we wanted to leave Monrovia, we heard a strange sound coming from the front of the car, we initially thought it was some dirt or gravel stuck in the brakes. However, as it got louder we decided to get it checked out before we left the city for more off-roading. It turned out that the bearing was broken and the brake pad was also worn down, so we got those quickly repaired and with a 3 hour delay we finally left Monrovia.

An dem Tag, an dem wir Monrovia verlassen wollten, hörten wir ein merkwürdiges Geräusch aus dem vorderen Teil des Autos, von dem wir zunächst dachten, es sei Schmutz oder Kies, der sich in den Bremsen festgesetzt hatte. Als es jedoch lauter wurde, beschlossen wir, es überprüfen zu lassen, bevor wir die Stadt verließen, um weiter ins Gelände zu fahren. Es stellte sich heraus, dass das Lager gebrochen und der Bremsbelag ebenfalls abgenutzt war. Wir ließen das Lager wechseln und die Bremsen schnell reparieren und verließen Monrovia schließlich mit einer dreistündigen Verspätung.

We made two stops on our way out to the border with Ivory Coast, and drove on a mix of some brand new tarmacced road and some mud tracks.

Auf dem Weg zur Grenze mit der Elfenbeinküste machten wir zwei Stopps und fuhren auf einer Mischung aus nagelneuen asphaltierten Straßen und Schlammpisten.

While we enjoyed our time in Liberia, it was one of the poorest places we’d ever visited. The poverty really ran deep and we saw first hand how much people there are suffering and struggling. It’s also hard to imagine a way in which this situation could improve in the near future.

Obwohl wir unsere Zeit in Liberia genossen haben, war es eines der ärmsten Länder, die wir je besucht haben. Die Armut ist sehr groß und wir haben aus erster Hand gesehen, wie sehr die Menschen dort leiden und kämpfen. Es ist auch schwer vorstellbar, wie sich diese Situation in naher Zukunft verbessern könnte.

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